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Unternehmen Technologie Nachhaltige Entwicklung

Nachhaltige Entwicklung

Derzeit verursacht der Autoverkehr drei Viertel der Luftemissionen. Die Intention der Europäischen Kommission im Klimapaket für das Jahr 2020 ist die effiziente Nutzung der Energiequellen sowie die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen. Dazu kann auch die Nutzung des Zugverkehres beitragen.  Es wurde nämlich festgestellt, dass wenn die Ware in Europa auch weiterhin von Güterwagen transportiert wird, werden die Emissionen von Treibhausgasen um mehr als 40 % vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2015 ansteigen. Sofern jedoch mindestens 40 % der gesamten Ware mit Hilfe des Zugverkehres transportiert wird, kommt es überhaupt zu keinem Emissionswachstum. Die Statistiken zeigten auch, dass der öffentliche Verkehr im Vergleich zu Personenkraftwagen etwa um eine Hälfte weniger Kohlendioxid und Stickoxiden produziert.

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Wenn Sie sich beispielsweise entscheiden, aus Prag nach Berlin zu reisen und wenn Sie dabei die Wahl zwischen einem Auto, Flugzeug und Zug hätten, so ergibt sich die Eisenbahn als die weitaus sauberste und umweltfreundlichste Verkehrsart. Der Zugwiderstand zwischen dem Stahlrad und der Schiene ist viel niedriger als beim Radreifen und dem Asphalt. Im Personenverkehr verbraucht (nach entsprechenden Umrechnungen zum gleichwertigen Kraftstoff) pro Passagierkilometer ein Zug  0,03 kg Kraftstoff, ein Auto 0,056 kg und ein Flugzeug sogar 0,074 kg. In der Güterbeförderung ist für den Transport von Tonnenkilometer Ware 0,01 kg Kraftstoff beim Zug oder Schiff erforderlich, bei Fahrzeugen ist es bis 5x mehr. Im Weltmaßstab produziert die Eisenbahn 130 Mio. m3 CO2, Fahrzeuge produzieren hingegen bis 35x mehr CO2. Im Vergleich mit dem Autoverkehr verbraucht der öffentliche Verkehr im Durchschnitt sogar um 3,4 mal weniger Energie und er spielt somit eine wesentliche Rolle bei der Suche nach Lösungen für den Umweltschutz.

Eine Investition in den öffentlichen Verkehr ist daher insbesondere eine Investition in die Umwelt, da die Eisenbahn energetisch und ökologisch weniger anspruchsvoll als die anderen Verkehrsarten ist. Die Verbrennungsmotoren sind darüber hinaus im Allgemeinen ungefähr dreimal bis viermal weniger wirksam als die elektrischen Motoren.

Škoda Transportation entwickelt in Übereinstimmung mit den Anforderungen an die nachhaltige Entwicklung Systeme, die eine geringere Umweltverschmutzung und Lärm verursachen, einen höheren energetischen Wirkungsgrad aufweisen und niedrigere Betriebskosten haben. Eines von vielen Beispielen ist zum Beispiel die Nutzung der Technologie der elektrischen Traktion oder die Energierückgewinnung. Den Elektroantrieb mit der Möglichkeit des integrierten Diesel-Generators und der Superkondensatoren nutzte auch die Gesellschaft Škoda Electric bei 45 Stück Obusse für das italienische Rom, was sie gleichzeitig an die Technologiespitze im Bereich der Obusslieferungen stellt.

Der neue Trihybrid-Bus nutzt Wasserstoff-Brennstoffzellen und er ist durch Null-Emissionen gekennzeichnet. Der Bus ist derzeit im Probebetrieb mit Fahrgästen und die Entwicklung von Hybrid-Fahrzeugen wird in der Firma auch weiterhin intensiv fortgesetzt. Ein Bestandteil der Entwicklung ist auch die Optimierung der Speicherelemente der elektrischen Energie und zwar vor allem der Lithiumtraktionsbatterien und der Superkondensatoren.

Hybrid-Fahrzeuge bedeuten einen wichtigen Zwischenschritt auf dem Wege zum Elektrobus. Škoda Electric arbeitet an dieser Technologie mit dem Ziel, die aktuellen Spitzentechnologien in der Elektrotechnik (die modernsten Halbleiter, Fahrmotoren mit hohem Wirkungsgrad und Traktionsbatterien mit hoher Kapazität) zu nutzen und die Eigenschaften des auf diese Art und Weise angetriebenen Busses (Reichweite des Fahrzeuges, Besetzbarkeit, Gewicht pro Achse) zu optimieren.

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